Unsere Schule

ABC Blocks

Die GGS Loreleystraße ist eine Grundschule in der Kölner Südstadt und befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Volksgarten.

Die Schule ist seit diesem Schuljahr zweizügig ausgerichtet und wird derzeit von etwa 185 Kindern besucht.
Das Schulgebäude hat neben den Klassenräumen und den OGS-Räumen eine Schulbücherei. Eine Aula mit Bühne befindet sich im zweiten Stockwerk. In der benachbarten Mehrzweckhalle findet der Sportunterricht statt. Der Schulhof mit seinen Spielgeräten ermöglicht in der Pause vielfältige Bewegungserfahrungen. Es gibt acht Klassen an der GGS Loreleystraße:

1a: Klassenlehrerinnen Frau Hammermann und Frau Seidel

1b: Klassenlehrerin Frau Gröbner

2a: Klassenlehrerin Frau Stappler

2b: Klassenlehrerin Frau Schmitz

3a: Klassenlehrerin Frau Holbach

3b: Klassenlehrerin Frau Haumann

4a: Klassenlehrerin Frau Riffarth

4b: Klassenlehrerin Frau Pelizaeus

Schulleiterin: Frau Gillenberg

Hausmeister: Herr Breuer

Sekretärin: Frau Schäfer

OGS-Leitung: Herr Bause

Träger der OGS: AWO

Präambel

Mit der Einschulung beginnt für das Kind und die Eltern eine neue und meist sehr spannende Lebensetappe mit vielen Fragen und neuen Herausforderungen. Jedes Kind will von sich aus lernen und bringt ein hohes Maß an natürlicher Neugierde mit.

Unser oberstes Ziel: „Das Kind dort abholen, wo es sich befindet!“

Kinder können nicht alle zum gleichen Zeitpunkt und im gleichen Zeitraum gleiche Leistungen erbringen. Gleiche Aufgabenstellungen für alle Kinder berücksichtigen nicht die Individualität der einzelnen Kinder und ihre bisherige Lernentwicklung und führen zwangsläufig zu Über- oder Unterforderung. Deshalb müssen sich die Aufgabenstellungen an den unterschiedlichen Lernmöglichkeiten der Kinder orientieren, aber auch so erfolgen, dass jedes Kind sich gefordert fühlt. Die Kinder werden dazu angehalten, dass sie gestellte oder selbst gewählte Aufgaben beharrlich zu Ende führen. Dadurch machen sie die Erfahrung, dass erfolgreiches Lernen an eigene Anstrengungen gebunden ist (vgl. Richtlinien & Lehrpläne für die Grundschule, Auszug S. 13 ff).

Leitspruch der Schule: »Lesen macht fit, macht alle mit!«

Kinder leben heute in einer Medienwelt, umgeben von Fernseh- und Radiogeräten, Spielkonsolen, Handys und Computern. Das Buch, als wichtiges Element dieser Medienwelt, soll an unserer Schule einen entsprechend hohen Stellenwert bekommen, um Lesefreude bei den Kindern zu wecken und zu erhalten.

In ihrem Umfeld begegnen Kinder den unterschiedlichsten Textsorten. Aufgabe der Schule ist es u. a. die Kinder zu einem angemessenen Umgang mit diesen zu befähigen, d. h. sie das Lesen zu lehren. Gemeint ist damit nicht nur das Erlernen des Lesecodes; die Kinder sollen vielmehr befähigt werden, durch Lesen selbstständig Kenntnisse zu erwerben, Erfahrungen zu machen und Einsichten zu gewinnen, die sie bis zum Schulbeginn meistens nur durch Hören (Zuhören) und Sehen erlangen konnten. Da Lesenkönnen aber eng an Lesenwollen gekoppelt ist, ist es äußerst wichtig, die Motivation bei den Kindern zu wecken. Aber auch Geduld, Ausdauer und Beharrlichkeit sind Voraussetzungen, die eingeübt werden müssen, um das Lesenlernen durchzuhalten.

Warum Bücher wichtig sind:

Bücher haben Vorzüge gegenüber dem Fernsehen: Man bestimmt die Lesegeschwindigkeit selbst, man kann immer wieder nachschlagen und öfter lesen, man ist stärker tätig und kann mehr Fantasie entwickeln, wenn man sich Personen, Orte und Geschehnisse vorstellt. Fernsehinformationen können aber auch durch Bücher, Lexika und Erzählungen zu einem bestimmten Thema verfestigt und ergänzt werden.

Arbeit mit Büchern im Unterrichtsalltag

  • Über Lesen muss man sich informieren und austauschen können, Lesen muss hör- und sichtbar gemacht werden können. Dieser handlungsorientierte Umgang mit Texten bedeutet
  • die Lesemotivation wird erhöht, wenn die Kinder etwas mit dem Text machen dürfen
  • die Leseausdauer wird erweckt, wenn der Leseauftrag nur indirekt erfolgt
  • die Lesehaltung wird differenziert durch Lesen mit unterschiedlichen Intentionen
  • die Lesefähigkeit wird verbessert, weil die Kinder „unbewusst“ das Original für die Gestaltung „ihres“ Textes wiederholt lesen

Durch immer wieder neue Akzente halten wir das Leseinteresse an
unserer Schule lebendig

Vorlesen gehört zu den Selbstverständlichkeiten des Unterrichtsalltags. Es macht die Kinder mit Büchern vertraut und weckt den Wunsch, das eine oder andere Buch selbst lesen zu können.

Selbstgemachte Bücher geben den Kindern die Möglichkeit, den Text über ein Produkt „sprechen“ zu lassen und sich neben Klassengesprächen über Gelesenes aktiv mit dem Lesestoff auseinanderzusetzen. Durch diese Produkte kommen auch die Kinder „zu Wort“, deren Stärken nicht gerade im verbalen Bereich liegen. Das stolze Vorzeigen des Produkts verändert die Lesehaltung des Kindes, hat eine lesefördernde Wirkung. Gleichzeitig wird die Kreativität gefördert, da jeder ein eigenes Textverständnis entwickelt, auf dessen Basis er eigene Texte produziert. Aber auch die Toleranz wird erhöht, weil beim Austausch der Arbeitsergebnisse andere Sichtweisen akzeptiert werden müssen.

Selbst hergestellte Bücher regen die Fantasie an, lassen Bilder im Kopf entstehen und sehen immer wieder anders aus: Z. B. gestalten Kinder Bilderbücher, Leporellos, Wandfriese, Plakate, Bilderpuzzles, Stoff- und Papiercollagen, Schattenspielfiguren, Schuhkarton-Theater, Fernsehbilder, Reißarbeiten, Daumenkinos oder stellen Bilderbuchkinos, Spiele mit Ereigniskarten und -feldern, Rätselkarten, Quizfragen zu einem Buch oder Autor, Memory-Spiele, Dominos, Quartettspiele mit handelnden Personen aus verschiedenen Büchern her, schreiben Spruchbänder, sammeln und beschriften Arbeitsergebnisse vielfältiger Art, versehen Originaltexte mit freien Zeichnungen, schreiben eigene Texte zu vorgegebenen Bildern, sammeln und schreiben Forschungsergebnissen auf, stellen Szenen durch Figuren oder Puppen dar, transformieren Texte in Klangspiele. Bei all diesen Aktivitäten wird eine Vielfalt von Leseprozessen ausgelöst: Bücher werden gesichtet, Texte still gelesen, überflogen, einander vorgelesen, kritisch gewertet, gemeinsam überlegt, verworfen, überdacht, entscheidende Stellen ausgewählt.

Projekttage zum Kinderbuch bieten den Kindern die Chance, all diese vielfältigen Zugangswege zum Buch zu erproben, wobei der fächerübergreifende Charakter von Projekten die unterschiedlichen Interessen und Begabungen anspricht.

Buchausstellungen allgemein dienen dem Kennenlernen von Kinderliteratur, wollen anregen und befähigen, sich selbst mit Literatur zu beschäftigen.

Thematisch werden Bücher zu fast jeder neuen Unterrichtsreihe eingesetzt und vielfach aus dem Bestand der Stadtbücherei zusammengestellt.

Klassenbüchereien, die der jeweiligen Altersstufe und den besonderen Interessen der Kinder angepasst werden, motivieren zu Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein. Die Bücher sind immer präsent, man ist an keine Ausleihfrist gebunden. Sie können unmittelbar in den Unterricht einbezogen werden, sie bieten Schreibanregungen, geben Anstöße zu künstlerischer Gestaltung. Sie reizen zum Betrachten, Lesen, Vorlesen, Mitlesen, Sprechen, Erzählen, Denken und Träumen.

Die Schülerbücherei bietet allen Schülern und Schülerinnen den Raum, die Zeit und die Texte – auch über Ausleihe -, die nötig sind, um Leser werden zu können. Denn „Lesen hilft spannend erwachsen zu werden und froh und jung zu bleiben.“ (Angela Merkel)

Der Besuch der Stadtbücherei informiert und erweitert die Möglichkeit, Zugang zu Büchern zu bekommen. So werden die Kinder angeregt, sich auch außerschulisch selbstständig mit Büchern zu beschäftigen.

 

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